Selbstmotivation

Nicht aufschieben – loslegen!

Jeder von uns kennt das doch: Nach Feierabend zu Hause angekommen, ab auf die Couch und die Hausarbeit bleibt liegen. Dass sich die Hausarbeit nicht von alleine erledigt, wissen wir selbst. Das Gleiche gilt für Sport und viele weitere Arbeiten, die wir ewig vor uns herschieben.

Also wie schaffen wir es, uns ausreichend zu motivieren und uns so zu organisieren, dass wir dabei nicht in Hektik geraten und die Motivation direkt wieder verschwindet?
Denn selbstverständlich wissen wir auch, wie gut es sich anfühlt, wenn wir etwas begonnen, durchgezogen und erledigt haben.

Der Schlüssel liegt im Lenken der Emotionen. Motivation kann reine Kopfsache sein!

Ziele

Klare Ziele helfen uns darauf hinzuarbeiten. Man steigt ja auch nicht in ein Taxi, ohne dem Taxifahrer zu sagen, wo er hinfahren soll. Wenn er das Ziel nicht kennt, kann er jemanden auch nicht dort hinbringen.
Doch bevor wir loslegen, sollten wir Prioritäten setzen. Der Abwasch oder das Fitnessstudio zuerst?
Die Reihenfolge darf jeder ganz individuell für sich entscheiden. 
Legt euch zum Einhalten der Ziele eine To-Do-Liste an – so kann auch nichts vergessen werden 😉

Visualisierung

Haben wir unsere Ziele gesetzt und priorisiert, sollten wir uns vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn das Ziel erreicht ist. Dieses Gefühl oder diese Situation sollten wir uns so lebhaft wie möglich vorstellen.
Das ist nun unsere Motivation: Das Gefühl der vollkommenen Zufriedenheit mit sich selbst zu erlangen. Halten wir uns das Ziel immer vor Augen, fällt es uns nicht mehr schwer alles Nötige dafür zu tun.

Deadlines

Viele von uns können ihre Aufgaben besser erledigen, wenn sie ein wenig unter Druck stehen. Also sollten wir uns Deadlines setzen, um danach das Gefühl zu haben, „jetzt habe ich richtig was erledigt“.

Nicht nicht Anfangen

Wir müssen uns auf das Ziel konzentrieren, nicht auf den Weg dahin. Denn der Weg, zur Traumfigur beispielsweise, kann unter Umständen sehr steinig und schwer werden. Aufgeben ist für uns aber keine Option! Und bevor wir sagen „das schaffen wir doch sowieso nicht“, fangen wir einfach an. Ihr werdet schon bald sehen, dass nichts unmöglich ist, nur weil es auf den ersten Blick so scheint. Der Weg ist nicht das Ziel – der Weg ergibt sich von alleine, wenn wir unser Ziel verfolgen.

Schweinehund

Jeder kennt ihn, den inneren Schweinehund. Er sitzt in unserem Ohr und flüstert uns zu, wie schön es doch wäre, jetzt eine Auszeit zu nehmen und die Arbeit warten zu lassen…
Wir sagen NEIN!
Wir überwinden unseren inneren Schweinehund ohne Probleme, denn wir wissen: Er macht uns vielleicht kurzzeitig glücklich, doch auf lange Sicht gesehen werden wir so nur immer unglücklicher. Dinge erledigen und danach langfristig glücklich sein – das ist unser Antrieb!

Pausen

Auch wenn es zunächst nicht so klang, sollten Pausen in regelmäßigen Abständen einfach gemacht werden. Der Körper und der Kopf müssen auch zur Ruhe kommen können, um neue Energie zu tanken und voll einsatzfähig zu bleiben. Spätestens wenn die Motivation nachlässt, sollten wir eine kurze Pause einlegen.
Diese sollte aber nicht zu lange sein, sonst geht auch der Rest der Motivation flöten.

Nachdenken

Kritisch Dinge hinterfragen ist an sich keine schlechte Eigenschaft. Doch bevor die To-Do-Liste abgearbeitet wird, sollten wir auf die Frage: „Wie soll ich das alles schaffen?“, verzichten. Denn alles ist möglich!
Einige Dinge brauchen lediglich etwas mehr Zeit und Zuwendung als andere, doch nichts ist unmöglich! Man muss nur anfangen, das „wie“ ergibt sich dann von selbst.
Habt an der Stelle nur bitte keine Angst vor Fehlern! Fehler passieren, nur so lernen wir dazu und können es beim nächsten Versuch einfach besser machen.

Warum

Allerdings gibt es eine Frage, welche wir uns jederzeit stellen sollten: „Warum machen wir das eigentlich?“.
Na, um unser Ziel zu erreichen. Aber warum wollen wir das Ziel erreichen…
An der Stelle sollte wieder reflektiert und visualisiert werden, weshalb man all dies überhaupt auf sich nimmt.

Spaß

Kaum zu glauben – motiviert Dinge zu erledigen, kann sogar Spaß machen!
Beispielsweise bei der Hausarbeit: Drehe die Musik auf und der Wischmopp wird zum perfekten Tanzpartner! 
Oder beim Sport einfach die Lieblings-Beats anschalten – ruck zuck ist das Training vorbei und ihr habt euer Ziel erreicht!
Das gibt zusätzlich Motivation und lenkt von der eigentlichen Arbeit ab. So merken wir gar nicht, wie viel wir erledigt haben, bis wir fertig sind.

Belohnung

Ihr habt eure heutige To-Do-Liste abgearbeitet? Gönnt euch etwas! Dabei ist es egal, ob das ein Stück von der Lieblingsschokolade, ein gutes Glas Wein oder ein heißes Bad ist. Im Laufe der Zeit werden viele Dinge von eurer To-Do einfach zur Routine – alles was bleibt, ist die Zufriedenheit, denn das war ja auch das Ziel 😉

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