Kleine Weinkunde | Rebsortenerklärung

Vielfältig – Weit verbreitet – Atemberaubend

Der Name
„Pinot Gris“ ist die Urbezeichnung und bedeutet „Grauburgunder“. Es handelt sich um eine Weißweinsorte, die immer mehr an Popularität gewinnt – nicht nur hierzulande – doch später mehr dazu. Den Namen hat diese besondere Rebsorte von der rötlich-grauen Farbe der Trauben und ihrem Herkunftsort.

Die Geschichte
Bereits im 14. Jahrhundert kam der Grauburgunder aus dem französischen Burgund zu uns nach Deutschland. Jedoch nahm die Rebsorte einen kleinen Umweg über die Schweiz und Ungarn. Heute ist diese Rebsorte weit verbreitet.

Der Anbau
Im Vergleich zu anderen Rebsorten ist der Grauburgunder sehr widerstandsfähig. Er bevorzugt kalkigen, steinigen Boden, weshalb sich Deutschland, Frankreich und Italien als Anbaugebiete super eignen. Doch nicht nur hier in Europa hat die Rebsorte großen Anklang gefunden – auch in Australien und Neuseeland ist sie zu finden.

Der Geschmack
Allgemein ist der Geschmack des Pinot Gris sehr säurearm und fruchtbetont. Wie der Wein letztendlich aber schmeckt, ist durch sehr viel Dinge beeinflussbar: Angefangen bei der Erntezeit (Jungwein, Spätlese,…) bis hin zur Lagerung, können sehr viele Faktoren Einfluss auf die Endnote des Weins haben.
Während ein Jungwein eher frisch-fruchtig ist, ist eine Spätlese etwas kräftiger im Geschmack.

Es gibt 3 große Einordnungen für den Grauburgunder:

1. frisch und krautig (Jungwein)
Eignet sich super zu Meeresfrüchten, Fisch und Pasta-Gerichten.

2. gefällig und fruchtbetont (Spätlese)
Wird gerne zu Käse und süßen Desserts gereicht.

3. reif und harmonisch (Barrique-Lagerung)
Passt zu deftigen Speisen wie beispielsweise Lamm oder Wild – kann aber auch ohne die Begleitung von Essen gut verzehrt werden.

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