#OmisLifehacks
No. 8

Bändigt eure Kleidung!

Funkensprühende Kleidung, die Haare stehen euch zu Berge oder ihr tragt rosafarbene Tennissocken… Nicht gerade ein schönes Gefühl!
Wir haben Omi gefragt und diese Lifehacks hat sie uns verraten:

No. 1 Statisch aufgeladene Kleidung entladen

Um die knisternden Kleidungsstücke schnell zu bändigen, gibt es verschiedene Methoden.
Zum Beispiel:

Weichspüler sprühen

Klingt zunächst komisch, aber ihr solltet es probieren. Mischt dazu im Verhältnis 1:3 Weichspüler mit Wasser in einer Sprühflasche. Gut schütteln!

Sprüht eure Kleidung von der Innenseite ein ganz klein wenig ein. Ihr seht – es funktioniert wie ein teures Anti-Statik-Spray und ist schnell selbst gemacht 😉

Metallbügel

Hängt eure Kleidung am besten direkt auf einem Metall-Kleiderbügel in den Schrank. Habt ihr nicht genug davon, streicht das Kleidungsstück vor dem Anziehen einfach ein paar Mal über den Metallbügel. Das Metall leitet die aufgeladene Elektrizität aus dem Kleidungsstück ab und entfernt so die Aufladung. Die Haare stehen euch danach nicht mehr zu Berge 😉

Schuhsohlen tauschen

Ja auch die Schuhe können da eine Rolle spielen. Geht es etwa nicht darum, beim Anziehen statisch aufgeladen zu werden, sondern um das Phänomen „eine gewischt zu bekommen“, solltet ihr eure Schuhsohlen austauschen. Durch die Reibung von Schuhsohlen aus Gummi mit verschiedenen Bodenbelägen lädt sich die getragene Kleidung oder der Körper selbst etwas auf und sobald wir an etwas auch statisch Aufgeladenes greifen – zack! – bekommen wir eine gewischt.
Die Lösung: Schuhsohlen aus Leder erden euch und ihr ladet euch nicht auf.

Sicherheitsnadel an Kleidung anbringen

Das hat ungefähr den gleichen Effekt wie der Metall-Kleiderbügel. Die Sicherheitsnadel sollte von innen an eine Stelle angebracht werden, an der sie euch nicht piken kann und nicht sichtbar ist.

Pulli zu klein, zu heiß gewaschen

No. 2 Eingelaufene Kleidung retten

Erste Hilfe bei einem eingelaufenen Lieblingsstück können Conditioner, Babyshampoo und im Notfall mehrere Wiederholungen leisten.
Weicht euer Kleidungsstück in einer Wanne mit lauwarmem Wasser, in das ihr vorher etwas Babyshampoo und Conditioner gegeben habt, ein und lasst es eine gute halbe Stunde ziehen. Nehmt euer Kleidungsstück danach aus dem Wasser und legt es – so patschnass, wie es ist – auf ein trockenes Handtuch und rollt es dann ein. Die Handtuch-Rolle könnt ihr dann sanft ausdrücken, damit das Kleidungsstück Flüssigkeit verliert. Legt es danach auf ein frisches Handtuch und fangt an es vorsichtig und ganz behutsam wieder in die vorherige Form zu zupfen. Auf keinen Fall reißen, sonst geht euer Kleidungsstück wohlmöglich kaputt! Lasst euer Kleidungsstück auch unbedingt ausgebreitet trocknen. Fixiert es vielleicht noch mit Klammern oder etwas Schwerem, damit es sich nicht wieder zusammenzieht.
Ist euer Lieblingsstück nach der ersten Runde noch nicht wieder in der richtigen Form, wiederholt den Vorgang noch einmal.

No. 3 Kunstpelzpflege

Viele Designer legen heute sehr viel Wert auf das Tierwohl und sind deswegen auf künstlich hergestellten Pelz umgestiegen. Der Kunstpelz wird heute so gut produziert, dass man ihm kaum noch ansieht, dass er nicht echt ist.
Doch auch so ein künstlicher Pelz braucht eine spezielle Pflege und darf nicht einfach mit allem anderen in der Waschmaschine landen.

Wobei man durchaus Kunstpelz in einer Waschmaschine waschen kann – sofern es die Angaben auf dem Pflegehinweis erlauben.
Benutzt in diesem Falle unbedingt ein mildes Waschmittel und auf keinen Fall Weichspüler.

Größere Kleidungsstücke sollten auf keinen Fall in die Waschmaschine. Hier bietet sich definitiv eine Handwäsche an. Ihr nehmt hier auch am besten ein mildes Waschmittel und nur lauwarmes oder sogar kaltes Wasser. Lasst euren Kunstpelz 15 – 20 Minuten einweichen und spült ihn dann wieder mit kaltem Wasser aus und lasst ihn an der Luft trocknen.
Steckt Kunstpelz auf keinen Fall in den Trockner! Auch schon bei niedrigen Temperaturen kann der Kunstpelz schmelzen und Klumpen bilden.
Hängt euren Kunstpelz am besten auf und sorgt für genügend Luftzufuhr, damit er nicht muffig wird.
Sind an einer Stelle Knötchen entstanden, kämmt diese einfach mit einem feinen Haarkamm sanft aus.

No. 4 Kunstleder waschen

Neben Kunstpelz ist auch das Kunstleder immer beliebter.
Beim Waschen solltet ihr auch hier immer auf den Pflegehinweis achten!
Feinwaschmittel bietet sich an, solange eine Wäsche erlaubt ist. Ihr solltet Kunstleder-Kleidung immer auf links waschen, das verhindert ein Aufreißen des Leders.
Wenn ihr euer Kunstleder-Kleidungsstück nicht so oft waschen wollt, um es zu schonen, könnt ihr es auch einfach für 1 – 2 Stunden in die Gefriertruhe legen, um die Bakterien und Keime am Stoff abzutöten. Das macht ihr am besten auch, wenn das Stück auf links gedreht ist.

No. 5 Verfärbte Wäsche mit Hausmitteln retten

Natron

Das vielseitige Haushaltsmittel hat Omi schon zum Retten von verfärbter Wäsche benutzt – wenn Opi mal wieder gewaschen hat 😉
Nehmt eine Schüssel heißes Wasser und löst eine große Portion Natron darin auf. Lasst eure Kleidung über Nacht darin einweichen. Wascht es am nächsten Morgen wie gewohnt. Ist die Verfärbung noch nicht ganz raus, wenn ihr es waschen wollt, gebt zur Maschine auch noch etwas Natron hinzu.

Zitronensäure / Essig

Die Kleidung, wie bei Natron auch, darin einweichen, danach wie gewohnt waschen. Der Nachteil an dieser Methode ist der unangenehme Geruch, der einige Zeit braucht, bis er verfliegt.

Wenn gar nichts mehr geht

.. dann hilft nur noch ein Entfärber aus dem Fachhandel.

No. 6 Wollpullover-Rettung

Fussel entfernen

Wir alle kennen es, wenn man den Wollpullover auszieht und das darunter befindliche Shirt einfach zur überdimensionalen Fusselrolle geworden ist.
Um das zu verhindern, sprüht ihr euren Pullover (oder eure Weste oder was auch immer) mit etwas Wasser feucht ein. Er darf nicht nass sein! Legt ihn in einer Plastiktüte ca. 24 Stunden in die Gefriertruhe und entfernt danach die sich abgelösten Fusseln einfach. Der Pullover sollte jetzt nicht mehr fusseln.

„Pilling“

Das sind diese kleinen Knötchen und Knubbel, die sich bei zu häufigem Waschen irgendwann bilden… Tipp von Omi: Immer auf links waschen! Dann kann von außen nicht so viel daran scheuern und diese Knoten verursachen.
Wenn sie aber dann doch schon da sind, hilft die Fusselrolle! An ihr bleiben sie hängen und man kann sie gut entfernen.
Bringt das alles nichts mehr, greift zu einem einfachen Einwegrasierer mit einer Klinge zurück. Geht hier besonders vorsichtig damit um, dass der Stoff nicht an einer Stelle ausdünnt oder gar Löcher entstehen. Streicht zart über den Stoff und entfernt so die Knötchen.

Faden oder Maschen gezogen

Bei grobmaschigen Kleidungsstücken ist es relativ einfach: Zieht vorsichtig so lange an dem Kleidungsstück herum, bis der Faden wieder richtig ist.
Bei feinmaschigeren Strickartikeln: Zieht von außen nach innen den Faden mithilfe einer Häkelnadel durch, so verschwindet er einfach.

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