Gegen Heißhunger

Natürlich Gewicht verlieren – ganz ohne Heißhunger-Attacken

Das allergrößte Problem beim Diäten, Fasten oder Verzichten sind die immer wieder auftauchenden Heißhunger-Attacken. Doch warum haben wir in diesem Zusammenhang öfter solche Attacken als ohne Diät oder Ähnliches?

Heißhunger entsteht, wenn der Blutzuckerspiegel in den Keller rutscht. Ganz schlimm ist das, wenn man auf ganze Mahlzeiten verzichtet. Sobald dem Körper weniger Kalorien zugeführt werden, als er gewohnt ist, verlangt er nach Zucker, um den Blutzucker schnell steigen zu lassen. Nachdem er den Zucker bekommen hat, hält es nur kurz an, der Blutzuckerspiegel sinkt wieder ab und das Spiel beginnt von vorne.
Deshalb gilt es ganz dringend die Ernährung auf „gesünder“ umzustellen, anstatt sich hungrig zu diäten.

Mann entdeckt Donut im Kühlschrank und sieht ihn eindringlich an

Wir verraten euch einige Tricks, wie ihr euren Abnehm-Vorgang beschleunigen und den Heißhunger-Attacken ausweichen könnt.

Schlaf Dich schlank

Beim Schlafen werden Hormone ausgeschüttet. Darunter befindet sich auch das Hormon Leptin, welches für das Sättigungsgefühl verantwortlich ist. Sobald wir unausgeschlafen sind und wach werden, wird stattdessen das gegenteilige Hormon freigesetzt: Ghrelin. Dieses Hormon regt den Appetit an. Folglich haben wir mehr Hunger, wenn wir zu wenig schlafen.

Satt essen

Gesundes Essen darf auch schon mal in Massen, statt Maßen zu sich genommen werden. Langkettige Kohlenhydrate sind hierbei sehr erwünscht. Sie liefern dem Körper über eine längere Zeit Energie. Dazu naschen wir viel weniger, wenn wir ausgiebig frühstücken, zu Mittag essen und zu Abend essen. Abnehmen macht doch gleich viel mehr Spaß, wenn man nicht andauernd hungern muss 😉

Ballaststoffe her!

Eine ballaststoffreiche Ernährung hält uns lange satt und liefert eine hohe und konstante Energiezufuhr. In Vollkornprodukten sind beispielsweise viele Ballaststoffe enthalten. In Weizen hingegen kaum.
Nach einer Umstellung von Weizen auf Vollkorn merken wir also schnell einen länger stabil bleibenden Blutzuckerspiegel. Avocados sind übrigens die Ballaststoffbomben schlechthin!

Ballaststofreiche Nahrungsmittel

Naschen und Sündigen erlaubt

Hin und wieder kann man sich die kleinen Leckereien einfach nicht verkneifen. Denn sobald man weiß, etwas ist verboten, wollen wir es umso mehr. Diesen Effekt kennen viele noch aus ihrer Kindheit 😉
Wenn man sich ab und zu was Süßes gönnt, sinkt zusätzlich die Gefahr einmal so richtig zu „fresskalieren“ (das Eskalieren beim Futtern von Süßkram).
Aber auch hier können wir unsere Gewohnheiten umstellen. Naschen wir zum Beispiel nicht immer Gummibärchen oder Vollmilchschokolade, sondern auch mal ab und zu was Gesundes, wie zum Beispiel Mandeln, befriedigen wir unsere Lust auf Süßes und tun unserem Körper sogar was Gutes!

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