Fasten

Heute beginnt die christliche Fastenzeit. Doch muss man wirklich so streng fasten wie damals?

Traditionell beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit der Christen und dauert genau 40 Tage an. Die Zählweisen können von Region zu Region abweichen. Ob nun die Sonntage mitgefastet werden oder nicht, solltet ihr eure Großmutter fragen. Die weiß das ganz bestimmt!

Das traditionelle Fastenbrechen ist am Ostersonntag. Falls sich jemand fragt, warum an diesem Tag die Eier versteckt werden: Im Mittelalter durften zur Fastenzeit kein Fleisch, keine Milchprodukte, kein Alkohol und auch keine Eier gegessen oder getrunken werden.
Ab 1486 konnte man jedoch gegen Bezahlung Laktizinien konsumieren. Der damalige Papst Innozenz VIII. erlaubte den Konsum gegen Bezahlung des „Butterpfennigs“.

Einige schlaue Bauern sind jedoch immer wieder um das Fasten von Fleisch herumgekommen, indem sie Pasteten mit Fleischfüllung in Form eines Fischs gebacken haben! Sie haben dann ja so gesehen nur einen Fisch gegessen…

Sinn und Zweck des Fastens ist das Reinigen des Körpers von Sünden. Doch nicht nur ungesundes Essen ist eine „Sünde“.

In der heutigen Zeit sind wir flexibler geworden. Wir fasten alles Mögliche. Von verschiedenen Nahrungsmitteln bis hin zu schlechten Gewohnheiten können wir heutzutage alles fasten.
Es ist auch wirklich nicht schlecht über einen längeren Zeitraum auf etwas zu verzichten, das wir uns sonst kaum aus unserem Alltag wegdenken können. Danach wissen wir es meistens viel mehr zu schätzen als vorher.

Frau im Büro, meditiert für innere Balance

Beispielsweise der schnelle Burger unterwegs. Fast Food ist ja bekanntlich nicht gerade die Vitaminbombe unter den Nahrungsmitteln. Zu viel Zucker, zu viel Salz und zu viel Fett ist in dem meisten Fast Food enthalten. Verzichten wir einige Tage darauf, werden wir merken, dass der Körper sich besser fühlt! So bleiben in Zukunft vielleicht auch die schnellen Stopps an der Frittenbude eine Ausnahme 😉

Verhaltensweisen zu ändern oder einige sogar ganz abzulegen, kann uns auch helfen den Körper zu reinigen. Sind wir immer schlecht gelaunt oder denken zu viel negativ, könnte eine kleine Veränderung der Sicht auf die Gegebenheiten eine Menge ändern.
Menschen, die die Dinge eher positiv als negativ sehen, haben einfach ein schöneres Leben. Weniger Frust und mehr Freude sind dann nämlich die Folge. Warum probieren wir also nicht mal aus, in allem ein klein wenig Gutes zu sehen?

Auch der Fernseher könnte mal einige Zeit ausgeschaltet bleiben. Oder einfach generell schlechtes Free TV. Nachrichten und informative Dokumentationen sind eine schöne Alternative zu den vielen übertrieben und aufgesetzten Fernsehsendungen, die wir heute zu sehen bekommen. Anstelle des Fernsehers könnte man durchaus mal wieder das eine oder andere Buch lesen.

Das minimalistische Leben wird immer mehr zum Trend. Wir sollten uns in der Fastenzeit einfach Gedanken machen, was wir wirklich zum Leben brauchen. Nach diesen 40 Tagen haben wir eine ganz andere Sicht auf die Dinge und wissen vielleicht den einen oder anderen Luxus mehr zu schätzen als vorher.

Gibt es noch mehr Dinge, die wir fasten können? Was fastet ihr in der Fastenzeit?
Wir freuen uns auf eure Inspirationen für die anstehende Fastenzeit!

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